Was ist nervtötender als der Ruf des Muezzins morgens um vier? Eine deutsche Pilgergruppe die meint, ihr kräftiger Gesang morgens um fünf mit Gitarre auf der Via Dolorosa würde Gott besonders gefallen. Direkt unter uns liegt eine Straßenkreuzung des überdachten Marktstraßenlabyrinths der Altstadt. Genau da sind die Stationen VII und VIII der Via Dolorosa. Kaum dass wir wieder eingeschlafen sind, kommt eine französische Gruppe an jene Kreuzung um zum Singen auszuholen. Kurze Zeit später kommt eine spanisch-sprachige Gruppe vorbei. Spätestens dann wird uns klar: Schlafen können wir, wenn wir tot sind. Alle Versuche, wie Fenster verrammeln oder Kissen aufs Ohr legen, helfen nicht. Also raus aus den Federn, gemütlich und etwas agressiv frühstücken, um wenn schon nicht gut gelaunt wenigstens gut gestärkt in den Tag zu starten. Gesine und ich machen uns durch die Altstadt Richtung Ölberg. Da ich die Altstadt schon kenne, aber nicht die Touristen und Pilger,
habe ich beschlossen, ein besonderes Augenmerk auf sie zu legen, und
Situationen photographisch festzuhalten.
Ich mache mich lustig über die Pilger, aber es macht mich gleichzeitig traurig zu sehen, wie Menschen ihren Glauben an Gegenständen und Prozeduren festmachen. Über das Löwentor verlassen wir die Altstadt und machen uns auf Richtung Ölberg.
Auf der Spitze des Ölbergs nahmen wir uns Zeit, auf die Altstadt zu gucken: was hier schon alles passiert ist, wer schon alles hier geherrscht und gekämpft hat, und was noch alles passieren wird. Spannend. Und natürlich beobachten wir auch wieder die Touristen ...
Gegen 2 riefen die Muezzine in Jerusalem zum Gebet. Hier könnt Ihr einen Endruck über die Athmosphäre bekommen um diese Zeit. Dazu müsst Ihr nur den Kopf um 90° nach links neigen oder den Bildschirm um 90° nach rechts :-)
Zurück in der Altstadt ergeben sich auch nochmal einige interessante Bilder
Dank der Beharrlichkeit meines Arabischlehrers bekomme ich es auf die Reihe für Gesine und mich ein Schawarma und eine Falafel zu bestellen: endlich habe ich den Bann des Schweigens gebrochen. Leider arbeiten wir in dem Kurs viel mit Texten. So lernt man keine Sprache.
Auf dem Weg ins Johanniterhospiz holen wir noch Baklawa, und setzen uns dann dort zum Kaffe zusammen. Später gehen wir mit 2 Volontären des Hospizes in einen jüdisch-messianischen Gottesdienst. Wegbeschreibung dorthin: hinter McDonalds in der Neustadt. Das ist doch mal eine zentrale Location :-) Den Abend verbrigen wir spielend, wobei eine Sicherung rausfliegt, und wir im Halbdunkel weiterspielen müssen.
... im nächsten Post gibt es Infos, Bilder und Gedanken zu einer durchgemachten Nacht an der Westmauer, das Wochenfest Shawuot und ein Pfingst-Picknick mit Christen aus Israel, dem Iran, Äthiopien und vielen mehr ...
Auf der Spitze des Ölbergs nahmen wir uns Zeit, auf die Altstadt zu gucken: was hier schon alles passiert ist, wer schon alles hier geherrscht und gekämpft hat, und was noch alles passieren wird. Spannend. Und natürlich beobachten wir auch wieder die Touristen ...
Gegen 2 riefen die Muezzine in Jerusalem zum Gebet. Hier könnt Ihr einen Endruck über die Athmosphäre bekommen um diese Zeit. Dazu müsst Ihr nur den Kopf um 90° nach links neigen oder den Bildschirm um 90° nach rechts :-)
Zurück in der Altstadt ergeben sich auch nochmal einige interessante Bilder
Dank der Beharrlichkeit meines Arabischlehrers bekomme ich es auf die Reihe für Gesine und mich ein Schawarma und eine Falafel zu bestellen: endlich habe ich den Bann des Schweigens gebrochen. Leider arbeiten wir in dem Kurs viel mit Texten. So lernt man keine Sprache.
Auf dem Weg ins Johanniterhospiz holen wir noch Baklawa, und setzen uns dann dort zum Kaffe zusammen. Später gehen wir mit 2 Volontären des Hospizes in einen jüdisch-messianischen Gottesdienst. Wegbeschreibung dorthin: hinter McDonalds in der Neustadt. Das ist doch mal eine zentrale Location :-) Den Abend verbrigen wir spielend, wobei eine Sicherung rausfliegt, und wir im Halbdunkel weiterspielen müssen.
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