Der soll vielleicht unser Aussenminister werden? Das wird ja peinlich.
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Montag, 28. September 2009
Samstag, 26. September 2009
das Leben im Krankenhaus
da sitzt die 82 jährige Ehefrau am Bett ihres Mannes, ist besorgt um ihn, weil er sich seit kurzem übergibt, keine Luft mehr bekommt, ihm der Brustkorb schmerzt
die besorgte junge Frau fragt den Assistenzarzt, wie es nun mit Ihrer Großtante weiter geht, nachdem sie einen Schlaganfall erlitten hat
ein Mitt-Sechziger sitzt im Foyer im Kreis seiner Familie, die gespannt seinen Erzählungen über seine aufwändige Herz-OP folgt
mit lautem Getöse landet ein Hubschrauber auf dem Landeplatz, wahrscheinlich bringen sie einen Patienten, der die OP doch nicht überstehen wird, wenn seine Hauptschlagader gerissen ist
dort springen Kinder herum, die gerade ihre Urgroßmutter besuchen, die gestern erst operiert wurde
ein Mann sitzt im Rollstuhl allein vor dem Krankenhaus, sein eines Bein ist amputiert, und genießt die nächste Zigarette
ein Ehepaar guckt durch die Glaswand zur (Schwieger-)Mutter, die noch von der Narkose völlig schläfrig ist, sie kommt gerade aus dem OP von einer Herzklappen-OP
die Schwester auf Station unterhält sich mit ihrer Kollegin und ärgert sich über den lauten Nachbarn
ein junger Mann spaziert zufrieden über den Flur, daneben seine Frau und Tochter, er wurde an der Hüfte operiert (ein Stück "überschüssiger" Knochen wurde minimalchirurgisch entfernt) und kann jetzt wieder schmerzfrei seine Hüfte beugen und abspreizen
die besorgte junge Frau fragt den Assistenzarzt, wie es nun mit Ihrer Großtante weiter geht, nachdem sie einen Schlaganfall erlitten hat
ein Mitt-Sechziger sitzt im Foyer im Kreis seiner Familie, die gespannt seinen Erzählungen über seine aufwändige Herz-OP folgt
mit lautem Getöse landet ein Hubschrauber auf dem Landeplatz, wahrscheinlich bringen sie einen Patienten, der die OP doch nicht überstehen wird, wenn seine Hauptschlagader gerissen ist
dort springen Kinder herum, die gerade ihre Urgroßmutter besuchen, die gestern erst operiert wurde
ein Mann sitzt im Rollstuhl allein vor dem Krankenhaus, sein eines Bein ist amputiert, und genießt die nächste Zigarette
ein Ehepaar guckt durch die Glaswand zur (Schwieger-)Mutter, die noch von der Narkose völlig schläfrig ist, sie kommt gerade aus dem OP von einer Herzklappen-OP
die Schwester auf Station unterhält sich mit ihrer Kollegin und ärgert sich über den lauten Nachbarn
ein junger Mann spaziert zufrieden über den Flur, daneben seine Frau und Tochter, er wurde an der Hüfte operiert (ein Stück "überschüssiger" Knochen wurde minimalchirurgisch entfernt) und kann jetzt wieder schmerzfrei seine Hüfte beugen und abspreizen
Freitag, 25. September 2009
Es tut so gut
zu wissen, dass Er immer da ist, mich überall (auch im Krankenhaus, wo ich manchmal Bammel hab) umgibt, egal was passiert.
Sonntag, 20. September 2009
Klingt im ersten Moment gut
Der britische Gigant AMC (betreibt Handel mit Metallen und Nicht-Metallen weltweit) zieht sich aus dem Kongo zurück, nachdem immer bekannter wurde, dass er im Kongo Kasserit kauft, aus Mienen, in denen Menschen unter unwürdigen Umständen arbeiten müssen, und Warlords Geld für Waffen verdienen. Somit entzieht er sich seiner Verantwortung, den Handel mit diesen Bodenschätzen menschenwürdiger zu gestalten. Mit diesem Schritt wird die Lebensgrundlage vieler Kongolesen entzogen. Viele im Kongo sind abhängig von (dem Handel mit) Bodenschätzen. Ein ausführlicher Bericht zu der Lage im Kongo und wie Firmen und Staaten sich ihrer Verantwortung stellen können hat Global Witness herausgegeben.





Dienstag, 15. September 2009
In Gedenken
an Patrick Swayze, einem hervorragenden Tänzer und Schauspieler, der "rauhe Maskulinität und unglaubliche Anmut in sich vereint".
Dirty Dancing - Time of my life (Final dance)
Dirty Dancing - Time of my life (Final dance)
Sonntag, 13. September 2009
Montag, 7. September 2009
postmoderne soziale Netzwerke
... und ihre Folgen. Oder doch eher deren Ursachen? T-Shirts mit selbigen Aufdruck sind bei DispairWear käuflich zu erwerben. Passend zu Facebook: "The Narcissism Epidemic-Living in the age of entitlement".Donnerstag, 3. September 2009
Mittwoch, 2. September 2009
Der Optimist und die Gewalt
Ein Ausschnitt aus der ZEIT:
Wer Afrika gut kennt, ist in der Regel ein Pessimist. ... Die Beschäftigung mit dem Kontinent sei einfach zu deprimierend. ...
... Paul Collier in seinem neuesten Buch Gefährliche Wahl ... will zeigen, wie »durch eine kleine Intervention der internationalen Gemeinschaft die politische Gewalt im Innern der Gesellschaften der untersten Milliarde im Zaum gehalten wird. Diese mächtige, bisher so zerstörerische Kraft kann in ihr Gegenteil verkehrt und zum Schutz der Demokratie genutzt werden anstatt zu ihrer Verhinderung.«...
... Mit der Förderung von Wahlen in den ärmsten Ländern der Welt, die sich vor allem in Afrika befinden, hätten die reichen, liberalen Demokratien ihr Ziel verfehlt...
... Die Gründe für die schwierige Situation, daran lässt der Autor keinen Zweifel, seien weitgehend hausgemacht. Die gängigen Mittel zur Bewältigung dieser Krise – internationale Hilfe und Demokratisierung – hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Collier geht indes nicht so weit, gleich die gesamte Entwicklungshilfe abschaffen zu wollen. Er setzt primär auf politische Maßnahmen ...
... Westliche Regierungen sollen, schlägt der Autor vor, Militärcoups akzeptieren, wenn sich diese gegen Herrscher richteten, die nicht durch freie und faire Wahlen in ihr Amt gelangt sind... ... Wer good governance praktiziert, wird vom Westen geschützt, notfalls mit Waffen. Wer die Regeln verletzt, ist gleichsam zum Abschuss freigegeben ...
... Im Gegensatz zu Collier hält sich der französische Historiker und Politologe Gérard Prunier, hervorgetreten mit viel gelobten Büchern zu den Genoziden in Ruanda und Darfur, mit Rezepten zur Lösung afrikanischer Probleme vornehm zurück. Er macht in seiner fulminanten, für Nichtspezialisten allerdings schwer zugänglichen Studie auf die erstaunlich wenig beachteten Kriegskonstellationen im Kongo, vormals Zaire, aufmerksam, die er gar als »Afrikas Weltkrieg« charakterisiert. Statistiken zufolge starben allein zwischen 1996 und 2001 über vier Millionen Menschen in den Kriegen dieser Region, die nahezu ein Drittel des Kontinents ausmacht. In zornigen Worten beklagt Prunier, der verzweifelte Überlebenskampf in diesem Teil Afrikas sei von der westlichen Öffentlichkeit und Politik »auf unfassbare Weise ignoriert« worden. ...
...Prunier charakterisiert die gegenwärtige ruandische Führungsclique unverblümt als Betrüger, Plünderer und Mörder, denen es gelungen sei, die westlichen Schuldgefühle wegen des ruandischen Genozids geschickt zu instrumentalisieren und mit der moralischen Keule internationale Kritik an ihrer Politik im Kongo zum Schweigen zu bringen...
Wer Afrika gut kennt, ist in der Regel ein Pessimist. ... Die Beschäftigung mit dem Kontinent sei einfach zu deprimierend. ...
... Paul Collier in seinem neuesten Buch Gefährliche Wahl ... will zeigen, wie »durch eine kleine Intervention der internationalen Gemeinschaft die politische Gewalt im Innern der Gesellschaften der untersten Milliarde im Zaum gehalten wird. Diese mächtige, bisher so zerstörerische Kraft kann in ihr Gegenteil verkehrt und zum Schutz der Demokratie genutzt werden anstatt zu ihrer Verhinderung.«...
... Mit der Förderung von Wahlen in den ärmsten Ländern der Welt, die sich vor allem in Afrika befinden, hätten die reichen, liberalen Demokratien ihr Ziel verfehlt...
... Die Gründe für die schwierige Situation, daran lässt der Autor keinen Zweifel, seien weitgehend hausgemacht. Die gängigen Mittel zur Bewältigung dieser Krise – internationale Hilfe und Demokratisierung – hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Collier geht indes nicht so weit, gleich die gesamte Entwicklungshilfe abschaffen zu wollen. Er setzt primär auf politische Maßnahmen ...
... Westliche Regierungen sollen, schlägt der Autor vor, Militärcoups akzeptieren, wenn sich diese gegen Herrscher richteten, die nicht durch freie und faire Wahlen in ihr Amt gelangt sind... ... Wer good governance praktiziert, wird vom Westen geschützt, notfalls mit Waffen. Wer die Regeln verletzt, ist gleichsam zum Abschuss freigegeben ...
... Im Gegensatz zu Collier hält sich der französische Historiker und Politologe Gérard Prunier, hervorgetreten mit viel gelobten Büchern zu den Genoziden in Ruanda und Darfur, mit Rezepten zur Lösung afrikanischer Probleme vornehm zurück. Er macht in seiner fulminanten, für Nichtspezialisten allerdings schwer zugänglichen Studie auf die erstaunlich wenig beachteten Kriegskonstellationen im Kongo, vormals Zaire, aufmerksam, die er gar als »Afrikas Weltkrieg« charakterisiert. Statistiken zufolge starben allein zwischen 1996 und 2001 über vier Millionen Menschen in den Kriegen dieser Region, die nahezu ein Drittel des Kontinents ausmacht. In zornigen Worten beklagt Prunier, der verzweifelte Überlebenskampf in diesem Teil Afrikas sei von der westlichen Öffentlichkeit und Politik »auf unfassbare Weise ignoriert« worden. ...
...Prunier charakterisiert die gegenwärtige ruandische Führungsclique unverblümt als Betrüger, Plünderer und Mörder, denen es gelungen sei, die westlichen Schuldgefühle wegen des ruandischen Genozids geschickt zu instrumentalisieren und mit der moralischen Keule internationale Kritik an ihrer Politik im Kongo zum Schweigen zu bringen...
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