Freitag Abend sind Miriam (eine Freundin, die aus Würzburg kommt, und hier als Volotärin arbeitet) und ich zu einem US-amerikanischen Rabbi zum Shabbatabendessen gewesen. Jeder der möchte darf kommen. Wir waren mindestens 100 Leute in einem Wohnzimmer von 40 qm. Mit Miriam sass ich an einem Tisch mit Mädchen, die aus den Usa kommen und hier für eine Jahr eine Thoraschule besuchen. Zu Anfang wurde viel fröhlich gesungen und gebetet. Dann wurde über Traubensaft und Brot gebetet. Es folgte der erste Gang mit Salaten und Fisch und Hummus (Kichererbsencreme). Der Rabbi erzählte von seinem Erlebnis am Morgen: "Heute Morgen habe ich das neue Auto eines Freundes ausgeliehen, da mein eigenes kaputt ist. Ich wollte die Klimaanlage anschalten, aber ich wusste nicht wie. Die ganzen Knöpfe auf dem Amaturenbrett brachten mich auch nicht weiter. So ging es mir auch mit dem Radio. Später am Nachmittag gab ich entnervt das Auto meinem Freund zurück. Der fragte mich, wie es fuhr. Da ich nicht allzu begeistert aussah, erklärte ich ihm, was war. Mein Freund betätigte ein paar Knöpfe, und schon funktionierte alles.
So ist es mit unserem Leben. Wenn wir die Gebrauchsanweisungen die von Gott kommen (in der Thora) nicht befolgen, dann können wir das Leben nicht in vollen Zügen geniessen."
Fortsetzung folgt










