beim schon zur Normalität gehörenden Völkermord im Kongo. Es zerreisst mich innerlich, wie wir mit Fingern auf andere zeigen, wobei wir indirekt an dem Leid in der Welt beteiligt sind, uns über Dinge aufregen, die vielleicht gar nicht so passiert sind, die durch die Medien völlig verändert werden. Und selbst bin ich ohnmächtig.
Die Welt dreht sich weiter, während
Die Welt dreht sich weiter, während
- die UN 500 Seiten über den Völkermord im Kongo schreibt
- die UN-Blauhelme aus dem Kongo abziehen
- wir Thilo Sarrazins wegen seiner angeblichen Thesen (wer hat denn mal wirklich gelesen, was er schreibt) verteufeln und uns als die besseren Menschen fühlen (weil wir ja so tolerant sind, aber nur denen gegenüber, die politisch korrekt ins Bild passen)
- wir Politiker an den Pranger stellen, die das Fortbestehen der AKWs unterstützen
vielleicht wäre es besser, wenn
- die UN endlich im Osten des Kongos eingreift
- die UN ihre UN-Blauhelme nicht abzieht
- wir die Elektronikindustrie boykottieren, die zu den anhaltenden Massenmorden im Osten des Kongos beiträgt (d.h. nicht immer wieder der Werbung erliegen, die uns ein noch besseres Handy oder einen noch leistungsfähigeren Laptop anbietet, usw.)
- unseren Stromverbrauch minimieren
