Sonntag, 25. Januar 2009

Die kleinsten Haustiere Sachsens...

...sind die Taschentiecher. Sie sind klein und weiß, manchmal auch bunt, andere geblümt oder verblümt, manche sind auch ziemlich dufte. Reißfeste gibt es auch, also die reißen keine anderen Tiecher. Manch einer setzt diese süßen kleinen Tierchen einfach im Park oder auf der Straße aus, und das Tieramt schaltet sich nicht ein. Im Gegensatz zu anderen Tieren vermehren sie sich im Winter, wo sie besonders viel Futter bekommen: Menschenschnuppenstaub.

Dienstag, 20. Januar 2009

ein kurzer wehmütiger Rückblick nach Jordanien

Seit zwei Tagen warte ich auf meine Approbation, damit ich endlich anfangen kann zu arbeiten. Ja, ich habe mich wirklich drauf gefreut, und nun darf ich nicht. Aber ich hoffe doch morgen. Dabei denke ich auch immer wieder an die schöne, erlebnisreiche, abenteuerliche Woche in Jordanien. Wir haben freundliche Menschen kennengelernt, Weltenbummler, Beduinen, mit der jordanischen Jugend Wasserpfeife geraucht, mit Händlern und Taxifahrern gefeilscht, auf Felsen rumgeklettert, faszinierende Natur gesehen, die mich immer wieder ins Staunen brachte, ins Staunen über den genialen Architekten.
In Amman hatten wir eine Stadtrundfahrt mit Malik (palestinensischer Flüchtling, Krankenpfleger, der keine Arbeit findet, deshalb sich jetzt sein Geld als Fremdenführer verdient), der uns alle Stadteile der Stadt zeigte, mit uns ins Automuseum des Königs ging, uns zu Schawarma einlud, uns die schönsten Ecken der Stadt zeigte.

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Am Abend haben wir noch eine junge Russlanddeutsche Familie kennengelernt, die Arabisch lernt, unter einfachsten Verhältnissen lebt, sich sichtlich gefreut hat, dass wir bei ihnen waren.







Auf dem Weg nach Petra haben wir den 22-jährigen Physik- und Mathestudenten Jack (halber Brite, viertel Thai, viertel Chinese) kennengelernt, der für drei Wochen Syrien, Jordanien und Ägypten erkundet. Er fand es sehr merkwürdig, dass Jörg und ich den Urlaub nicht durchgeplant hatten. Es war entspannend, von Tag zu Tag zu planen, nicht zu wissen, wo wir übernachten, und trotzdem immer wieder eine Bleibe zu finden, nicht genau zu wissen, wann wir mit welchem Bus zum nächsten Ort kommen.

Petra ist eine Stätte, wo die Nabatäer Gräbmäler in Felsen gahauen haben. Immer wieder konnte man vom Hauptweg abgehen, die wunderschöne Landschaft, roten Sandstein und den Ausblick genießen.

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Der Tag in Wadi Rum war der schönste. Mit einem italienschen Pärchen und unserem bedouinischen Führer Suleiman haben wir auf einem Jeep die Gegend erkundeten. Riesige Felsformationen, Wüste, Quellen, keine Zivilisation, einfach wunderschön. Und nachts einen sternklaren Himmel, der besonders gut zu sehen war, da ab 20 Uhr der Strom abgeschaltet wurde.

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Zur Entspannung sind wir am letzten Tag ans Rote Meer. Es war leider zu kühl zum baden gehen, aber es war trotzdem schön, zu reden, nachzudenken, der Sonne hinterher zu blicken, wie sie über Ägypten unterging, auf Israel und auf Saudi-Arabien zu sehen.

































































































Jordanien ist es auf alle Fälle wert, besucht zu werden, für mindestens 2 Wochen.

Samstag, 10. Januar 2009

Landesspezifische Sicherheitshinweise

für Jordanien bei dem Auswärtigen Amt machen mir schon ein wenig Sorgen.

Vor dem Hintergrund der im November 2005 gegen drei Hotels in Amman verübten Bombenanschläge besteht die erhöhte Gefahr weiterer Terroranschläge in Jordanien und damit eine Sicherheitsgefährdung, insbesondere an Orten, die von Ausländern besucht werden.

In der Altstadt von Amman wurden im Juli 2008 im Anschluss an eine auch von westlichen Touristen besuchte Konzertveranstaltung bei einem Angriff sechs Personen durch Schüsse verletzt. Deshalb wird an öffentlichen Orten und touristischen Einrichtungen zu erhöhter Vorsicht geraten.

Auch aufgrund der geographischen Nähe zum Nachbarstaat Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak werden zeitweilig und ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Die Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kann aufgrund der Entwicklung im Irak jederzeit kurzfristig gesperrt sein. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen in den Irak.

War es eine gute Entscheidung? Die Angst wird wohl mitreisen. Aber ich darf auch wissen, dass Gott da ist, ich darf Ihn um Schutz und Bewahrung bitten.

Ansonsten habe ich gestern mir noch eine "Erste Hilfe" Tasche zusammengestellt, Desinfektionsmittel gekauft (für Klos), eine Auslands-Unfall- und -Kranken-Versicherung abgeschlossen, überlegt, was ich noch mitnehmen muss. Heute werde ich noch Filme kaufen. Jaja, ich photographiere immer noch lieber mit einer analogen Spiegelreflexkamera.

Donnerstag, 8. Januar 2009

es lebe die Spontanität

Vorgestern in der Mensa rumgesponnen, gestern Flüge gebucht und einen Reiseführer gekauft, heute Paß von daheim zugeschickt bekommen. Was braucht man mehr zum Glück? Aus der Idee eines Freundes, der Urlaub machen wollte, ist ein kleines Abenteuer geworden. Es gab einige Einschränkungen. Aufgrund des israelischen Stempels in meinem Pass kann ich in kein arabisches Land reisen, bis auf nach Jordanien oder Ägypten. Zuerst dachten wir an die VAE oder Oman (allerdings wollte ich da ja im Frühjahr mit meinem Bruder hin, ausserdem steht die eine Woche Urlaub in keinem Verhältnis zu den Kosten), oder an Israel. Syrien stand auch zur Debatte. So wurde es schlussendlich das haschemitische Königreich von Jordanien. Durch meine jordanischen Physiklehrer (der eigentlich ein palestinensischer Flüchtling war) in den Emiraten, ist mir das Land nicht völlig fremd. Ich erinnere mich, wie wir 1999 in der Schule 3 Tage frei bekamen, weil King Hussein von Jordanien gestorben war.
Montag 1:30 morgens kommen wir in Amman an. Ich habe schon eine ehemalige Klassenkameradin angeschrieben. Mal sehen, ob wir bei ihr sein können, für 1-2 Nächte. Weiterhin stehen Petra, Wadi Rum und Aqaba auf der Reiseroute. Ich bin echt gespannt.

Silvester zwischen Orgeln

Was machen 12 junge Leute, die nach Dänemark wollen, und kein Geld haben? Sie fahren gemeinsam in die Oberlausitz und suchen sich eine Bleibe in einer Orgelbauwerkstatt.

Und dann? Wie verbringen sie die gemeinsame Zeit?
mit einer Stadtführung durch das wunderschöne Görlitz












Carcassonne-Spielen













Lesen













Rumalbern














einer Führung durch den Orgelbaubetrieb, mit dem schönsten Orgelbaumeister Deutschlands

















essen (hier das Essen am Silvester-Abend), an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Köche, es war immer sehr lecker











mit Auto anschieben, nachdem es nicht mehr angesprungen ist












abends am Kamin













Wunderkerzen anzünden zu Neujahr.













Es war eine unvergessliche, schöne, entspannte, lustige, wunderbare Zeit mit Euch!

Montag, 5. Januar 2009

Wieso werde ich Orthopädin?

Deshalb. Ganz zum Schluss kommt der Grund :-)