Sonntag, 31. Juli 2011

der Ernst des (hebräischen) Lebens beginnt

Meine Mitbewohnerin Elanah und ich hatten das Gefühl, wie zum ersten Tag an der Uni: neue Leute, neue Lehrer, und von vorne anfangen. Nicht ganz, denn vor einigen Tagen musste jeder von uns einen "Einstufungstest" machen. Ich war der Meinung, ich brauche den nicht, da ich eh nix kann. Dennoch habe ich mein bestes gegeben. Und so bin ich in Gruppe C (nicht pure Anfänger, können meist schon lesen und einige Worte sprechen) gelandet. Das würde mich völlig überfordern, dachte ich. Aber nach 5 Stunden Unterricht bin ich froh, in der Gruppe zu sein. Wir sind 25 Leute, davon ein Argentinier (mit italienischen Wurzeln), ein Australier, eine aus El Salvador, zwei Engländer, zwei Niederländer, eine Ungarin, eine halb-Deutsche/ halb-Ungarin, und viiiiiiiele Amis. Der Unterricht läuft auf Hebräisch, ab und an auch auf Englisch. Und nun weiss ich auch, dass das Wort "Ische" aus dem Jiddischen kommt. Auf Ivrid heisst Frau "Ischa". Wieder was gelernt.

Nach dem Gehirnjogging sind wir noch mit Rachel auf den Markt. Er ist total bunt: Obst, Gemüse, Datteln, Schokoschnecken, Safran, Tees, Plastikspielzeug, Falafelstand, Schischa-Laden, Kippas, Mesusot, Fisch, Fleisch, Süßigkeiten, u.v.m. Einfach schön zum Schlendern.

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