Das Unigelände ist wie ein kleines Dorf, viel Grünflächen mit großen schattenwerfenden Bäumen. Vieles habe ich schon vergessen. So viele neue Gesichter:
"die Deutschen":
vier Studenten aus Konstanz (darunter eine Polin, die in Spanien und Deutschland anfgewachsen ist), eine leipziger Kunst- und Geschichtestudentin, und im Laufe des Tages treffen wir noch mehr. Unter anderem
Barbara, in Polen geboren, in Österreich aufgewachsen, arbeitet jetzt im Holocaust-Denkmal in Berlin, möchte gerne Ivrid (Neu-Hebräisch lernen)
Thalita, mit einer deutschen Mutter und einem walisischen Vater, in Neuseeland, Wales und Deutschland aufgewachsen, kommt auch zum Sprachkurs
Nora, Abiturientin, möchte Ivrid lernen, um im Anschluss im Norden Israels mit behinderten Kindern zu arbeiten.
Dann lerne ich noch Fanni kennen. Sie ist ungarische Jüdin, in Budapest hat sie bis zu ihrem 9. Lebensjahr gelebt. Danach ist die ganze Familie in die USA.
Ich fühle mich wohl und relativ normal. Mit vielen verbindet einen etwas: ob es die Herkunft, die Biographie, oder die Sprache ist.
Das Wetter ist übrigens wirklich super: Sonnenschein pur, bei um die 30°C und ca 80% Luftfeuchtigkeit.
Da wir die deutsche Heimat schon so vermissen, sind wir gestern zu fünft in die Innenstadt, zum deutschen Stammtisch gefahren. Auf dem Bus hat uns eine freundliche Israelin angesprochen, wohin wir denn möchten. Wir waren hocherfreut, dass sie in die selbe Gegend musste. Sie brachte uns bis zu der Kneipe Oktober. Jetzt fehlt nur noch das "Fest" :-) Hier lerne ich Annett kennen, Mitte Dreißig, deutsche Mutter, schweizer Vater, in Südafrika geboren, u.a. in der Schweiz aufgewachsen, in England studiert. Zur Zeit macht arbeitet sie an einem Forschungsprojekt. Sie beleuchtet die israelische Armee (IDF) und Juden (ca. 100) in der Bundeswehr. Vergleicht Einstellungen, Motivationen, usw. Klingt sehr interessant. Der Rückweg war fast 2 Stunden. Der öffentliche Verkehr ist hier schwer durchschaubar. Fahrpläne gibt es kaum, und wenn, dann auf Ivrid. Das erschwert etwas die Mobilität. Wird Zeit, dass ich mein Radel endlich fertig zusammenbaue.
Heute wird es gesellig, nachdem wir gestern die strikten Regeln des Wohnheims beigebracht bekamen. Strafen bis zu 200 Euro (je nach "Vergehen", wie zu viele Leute in den Wohnungen, Trunkenheit, Lärm, usw.) sind zu erwarten, es sei denn, man hält sich an die Regeln. Jetzt geht es ab zum Bowlen und Mittagessen.
Lasst es Euch gut gehen, ich schicke Euch etwas Sonnenschein :-)
"die Deutschen":
vier Studenten aus Konstanz (darunter eine Polin, die in Spanien und Deutschland anfgewachsen ist), eine leipziger Kunst- und Geschichtestudentin, und im Laufe des Tages treffen wir noch mehr. Unter anderem
Barbara, in Polen geboren, in Österreich aufgewachsen, arbeitet jetzt im Holocaust-Denkmal in Berlin, möchte gerne Ivrid (Neu-Hebräisch lernen)
Thalita, mit einer deutschen Mutter und einem walisischen Vater, in Neuseeland, Wales und Deutschland aufgewachsen, kommt auch zum Sprachkurs
Nora, Abiturientin, möchte Ivrid lernen, um im Anschluss im Norden Israels mit behinderten Kindern zu arbeiten.
Dann lerne ich noch Fanni kennen. Sie ist ungarische Jüdin, in Budapest hat sie bis zu ihrem 9. Lebensjahr gelebt. Danach ist die ganze Familie in die USA.
Ich fühle mich wohl und relativ normal. Mit vielen verbindet einen etwas: ob es die Herkunft, die Biographie, oder die Sprache ist.
Das Wetter ist übrigens wirklich super: Sonnenschein pur, bei um die 30°C und ca 80% Luftfeuchtigkeit.
Da wir die deutsche Heimat schon so vermissen, sind wir gestern zu fünft in die Innenstadt, zum deutschen Stammtisch gefahren. Auf dem Bus hat uns eine freundliche Israelin angesprochen, wohin wir denn möchten. Wir waren hocherfreut, dass sie in die selbe Gegend musste. Sie brachte uns bis zu der Kneipe Oktober. Jetzt fehlt nur noch das "Fest" :-) Hier lerne ich Annett kennen, Mitte Dreißig, deutsche Mutter, schweizer Vater, in Südafrika geboren, u.a. in der Schweiz aufgewachsen, in England studiert. Zur Zeit macht arbeitet sie an einem Forschungsprojekt. Sie beleuchtet die israelische Armee (IDF) und Juden (ca. 100) in der Bundeswehr. Vergleicht Einstellungen, Motivationen, usw. Klingt sehr interessant. Der Rückweg war fast 2 Stunden. Der öffentliche Verkehr ist hier schwer durchschaubar. Fahrpläne gibt es kaum, und wenn, dann auf Ivrid. Das erschwert etwas die Mobilität. Wird Zeit, dass ich mein Radel endlich fertig zusammenbaue.
Heute wird es gesellig, nachdem wir gestern die strikten Regeln des Wohnheims beigebracht bekamen. Strafen bis zu 200 Euro (je nach "Vergehen", wie zu viele Leute in den Wohnungen, Trunkenheit, Lärm, usw.) sind zu erwarten, es sei denn, man hält sich an die Regeln. Jetzt geht es ab zum Bowlen und Mittagessen.
Lasst es Euch gut gehen, ich schicke Euch etwas Sonnenschein :-)
schön alles zu lesen. es klingt alles nach "hanna am richtigen platz"... freue mich für dich und wünsche dir einen frohen einstieg.
AntwortenLöschengesine
Vielen Dank :-)
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